JFP 2026; Start des JF Programms; Eisfischen auf dem Oeschinensee
Am Morgen früh trafen wir uns bei der Gondel unten in Kandersteg. Es war cool, all die Jungfischer und Jungfischerinnen wieder zu sehen. Wir führen mit der Gondel hoch zur Bergstation – alle waren vorfreudig und aufgeregt. Von hier aus geht es etwa eine halbe Stunde zu Fuss zum Oeschinensee.
Beim Oeschinensee angelangt, waren alle ganz ungeduldig, bis sie endlich ihr Loch bohren konnten. Erst wenn man sein Loch hatte, konnte man mit fischen beginnen. Noch bevor der erste Fisch gebissen hatte, kam auch schon der Fischereiaufseher. Es ging alles gut, Jon und Rolf hatten ein Kollektivpatent organisiert und nur wer den SANA hat, fischte mit Widerhaken. Plötzlich hörte ich ein Glöckchen. Schnell sah ich, dass meine Rute wild zuckte. Schnell rannte ich hin, aber der Fisch ging mir im Drill ab – Mist! Als ich die Maden wieder an der Hegene anmachte, hörte ich wieder ein Glöckchen – und tatsächlich war es schon wieder meine Rute. Ich nahm die Rute sofort in die Hand. Mit Erstaunen und riesiger Freude stellte ich fest, dass ich gleich zwei Regenbogenforellen auf einmal gefangen habe. Nun fingen auch ein paar andere Fischer und Fischerinnen ihre ersten Fische.
Das Wetter war traumhaft – spätestens gegen Mittag wurden die Jacken und Pullis in den Rucksäcken verstaut. Zum Zmittag gab es Älplermagronen vom offenen Feuer. Es war mega fein! Während dem Zmittag sahen wir weit hinten in den Bergen auch noch eine Lawine, so cool! Als wir fertig gegessen hatten, gingen wir so schnell wie möglich zurück aufs Eis. Ein paar weitere Fische konnten gelandet werden. Wunderschöne Saiblinge und Regenbogenforellen! Langsam neigte sich der Tag dem Ende zu. Plötzlich spürte ich ein Zucken in meiner Hand, Biss, Drill, Fisch – leider war diese Regenbogenforelle zu klein. Nur etwa eine Minute später hörte ich noch einmal ein Glöckchen - Aurel fing seinen ersten Fisch, einen Saibling!
Langsam war Zeit aufzubrechen. Nach einem so schönen Fischertag, war das Laufen gleich etwas weniger anstrengend. Als wir mit der Gondel runterfuhren, sahen wir noch eine Gämse gemütlich grasen. Ein schöner Abschluss von einem herrlichen Ausflug! Ein grosses Danke an Jon, Rolf und alle Helfer, die das möglich gemacht haben.
Als ich am Abend müde im Bett lag, hörte ich immer wieder ein leises Glöckchen klingeln....und schlief seeeeehr zufrieden ein.
von Niki Lundsgaard-Hansen (11), Jungfischer